Aber so lange ich atme...
Aber so lange ich atme, will ich, wenn ich den Atem anhalte, deinen Atem noch spüren in mir


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und wieder schlägt die zeit ihre zähne in mich.
fließen tausend zähflüssige sekunden
in das meer der unendlichkeit.
und beißt sich fest und nagt und schreit mir
ihre ewigkeit mit inbrunst ins gesicht und lacht.
und wieder ist nicht hand noch warmer kuss
in dunkler, stiller nacht.
wie laut dröhnend klingen doch gedanken
wenn nichts die eisern schweigend
lautlosigkeit durchschneidet!
ach, hört ich doch ein wort nur,
nur ein wenig trost in diesem grab
aus zeit in zeit!
doch sie vergeht, ich schwörs, ich fühls,
doch zieht sie an denselben ort wie ich?
ich weiß es nicht, spür nur die zähne,
weiß und spitz
in meinem fleisch.
hol dich der teufel, wenn er kann!
24.7.10 00:47
 


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