Aber so lange ich atme...
Aber so lange ich atme, will ich, wenn ich den Atem anhalte, deinen Atem noch spüren in mir


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hätte nie daran geglaubt,
dass todes klamme knochenfinger
würden einstmals mich berühren.
lebe ewig, jeden tag, und weils
so war und ichs nicht anders kannte,
dacht ich, es wär ewigkeit -
doch, oh weh, sollst niemals
dich zum gott erheben,
sei es nur, du bists in deiner eignen, kleinen welt.
denn schon viel bessere als du
sind eines weiseren belehrt!
nun fühl ich krankheit mich zerfressen
uns seh das leben nun, zu spät, mit andren augen!
atme luft, so rein und schön, wies nimmer war
und trauere um die vertanen momente
die ich doch nicht erkannt,
als stunden noch nicht kostbar waren!
doch hab ich frieden jetzt mit gott
und auch den menschen
und geh ich denn,
so glaub ich nicht,
dass ich alleine bin...
17.7.10 20:14
 


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