Aber so lange ich atme...
Aber so lange ich atme, will ich, wenn ich den Atem anhalte, deinen Atem noch spüren in mir


  Startseite
  Über...
  Archiv
  Erich Fried
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
   
    poemataclara

    - mehr Freunde




  Links
   Alex



http://myblog.de/nachgedacht

Gratis bloggen bei
myblog.de





Ich möchte dir schreiben.
Wie müde und kraftlos mich meine Entscheidung macht und wie leer ich mich fühle, obwohl ich doch nur mich selber schützen möchte. Dass ich alles gelesen habe, was du mir in den letzten Monaten geschrieben hast. Wieder und wieder. Dass deine Gitarre nun ständig zum Einsatz kommt, weil ich so dass Gefühl habe dir nah zu sein. Dass mich alles an dich erinnert und statt diesen Dingen aus dem Weg zu gehen, sehe ich sie wieder und wieder, die Filme, die wir gemeinsam gesehen haben. Höre die Lieder die ich mit dir verbinde. Nehme das Pferd in die Hand um das Gefühl zu haben, deine Hand halten zu können. Schließe die Augen und bin mit dir am See, stehe mit dir im Regen unter dem Türbogen, streiche dir während des Gewitters übers Haar.
Du bist so präsent, überall. Du hast mir so vieles gegeben, mich so oft gerettet. Mir so viel Wärme geschenkt.
Ich stelle mir vor, wie es hätte sein können, wenn du dich doch für mich entschieden hättest und trauere all den verpassten Momenten nach, die ich so gerne mit dir erlebt hätte. Wir haben viel zu viel Zeit verschenkt. Was hätten wir in den 18 Jahren alles erleben können, wenn wir ein wenig mutiger gewesen wären.

Aber ich schreibe dir all diese Dinge nicht, weil ich es dir von Herzen gönne, dein Glück. Und weil es in den letzten Monaten einfach zu schwer für mich war.

Ich liebe dich von Herzen, mehr als Worte sagen können. Und manchmal muss man die Menschen, die man liebt, einfach gehen lassen.

Lebe, lache gut!
Mach deine Sache gut!
23.11.17 22:03


Ich hab die Welt geliebt und dich noch mehr.
23.11.17 16:04


Wollen

Bei dir sein wollen
Mitten aus dem was man tut
weg sein wollen
bei dir verschwunden sein

Nichts als bei dir
näher als Hand an Hand
enger als Mund an Mund
bei dir sein wollen

In dir zärtlich zu dir sein
dich küssen von außen
und dich streicheln von innen
so und so und auch anders

Und dich einatmen wollen
immer nur einatmen wollen
tiefer tiefer
und ohne Ausatmen trinken

Aber zwischendurch Abstand suchen
um dich sehen zu können
aus ein zwei Handbreit Entfernung
und dann dich weiterküssen

Erich Fried
17.4.17 00:22


Es sind die Dinge, die Menschen mit mir machen, wenn sie von Liebe sprechen und etwas völlig anderes meinen, die mein Herz kalt werden lassen. Ich vermisse meine eigene Wärme und suche nach dem was mich mal ausgemacht hat und finde es im tiefer werdenden Nebel nicht mehr.
Ich werde zur leeren Hülle und erinnere mich an Gewalt und Angst aus früheren Zeiten. Was ihr jetzt mit mir tut, ist gar nicht so anders. Es ist nur vielleicht nicht so offensichtlich.
Es verletzt mich trotz allem auf sehr ähnliche Weise und nimmt mir das letzte bisschen Vertrauen.
Mir gehen die Worte aus. Was nützt es denn noch zu reden.
10.4.17 23:35


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung