Aber so lange ich atme...
Aber so lange ich atme, will ich, wenn ich den Atem anhalte, deinen Atem noch spüren in mir


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Wollen

Bei dir sein wollen
Mitten aus dem was man tut
weg sein wollen
bei dir verschwunden sein

Nichts als bei dir
näher als Hand an Hand
enger als Mund an Mund
bei dir sein wollen

In dir zärtlich zu dir sein
dich küssen von außen
und dich streicheln von innen
so und so und auch anders

Und dich einatmen wollen
immer nur einatmen wollen
tiefer tiefer
und ohne Ausatmen trinken

Aber zwischendurch Abstand suchen
um dich sehen zu können
aus ein zwei Handbreit Entfernung
und dann dich weiterküssen

Erich Fried
17.4.17 00:22


Es sind die Dinge, die Menschen mit mir machen, wenn sie von Liebe sprechen und etwas völlig anderes meinen, die mein Herz kalt werden lassen. Ich vermisse meine eigene Wärme und suche nach dem was mich mal ausgemacht hat und finde es im tiefer werdenden Nebel nicht mehr.
Ich werde zur leeren Hülle und erinnere mich an Gewalt und Angst aus früheren Zeiten. Was ihr jetzt mit mir tut, ist gar nicht so anders. Es ist nur vielleicht nicht so offensichtlich.
Es verletzt mich trotz allem auf sehr ähnliche Weise und nimmt mir das letzte bisschen Vertrauen.
Mir gehen die Worte aus. Was nützt es denn noch zu reden.
10.4.17 23:35


dieser letzte schritt, den ich nicht gegangen bin, scheint eingefroren zu sein. im letzten moment. und nun sehe ich mich um und die schwärze wird lichter. nur wird die kälte nicht wärme. es ist einfach alles nur ein wenig anders.
gefühle und gedanken werden nach und nach im keim erstickt. wer weiß schon ob für den moment oder für immer.
ich bin noch da.
egal ob es nun drauf ankommt oder nicht.
3.4.17 22:25


man kommt so schnell an den punkt an dem man meint, etwas nicht mehr ertragen zu können. und dann schafft man es doch und mit glück wird es dann wieder besser und man ist froh, stark geblieben zu sein. aber was passiert, wenn man etwas wirklich nicht mehr ertragen kann, wenn keine kraft mehr vorhanden ist?
31.1.17 09:56


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