|
Aber so lange ich atme... Aber
so lange ich atme,
will ich,
wenn ich den Atem
anhalte,
deinen Atem
noch spüren
in mir
Wer das Passwort haben möchte und mich kennt, weiß, wo und wie er mich danach fragen kann.
http://myblog.de/nachgedacht
Gratis bloggen bei myblog.de
|
|
und schlägt die grausam zeit, tief ihre zähne in mein fleisch. ich hab es doch geahnt, das arglos trödeln wird bestraft viel schlimmer noch als tausend kleine sünden. wie offner hohn wird gegenwärtig, was die seele tief in mir gewusst, des herzens grab ist tief und schwarz. und abermals ist doch kein feuer heiß genug, um sich mit brennend schmerz zu messen, den ein einsam und verlassen menschlein fühlen kann, wurd ihm die liebe aus dem leib gerissen. wie träge ticken nun sekunden, fallen tropfen in das ewig meer der zeit, und nimmermehr wird süßes wort mir zärtlich flüstern, wonach mein ganzer körper qualvoll schreit. wie stumm die kahlen wände auf mich blicken, wie glücklich soll ich sein, zu wandeln und zu atmen? woher nun hoffnung schöpfen ob der pein, daß ich gezwungen bin, zu fressen wie ein elend köter in der nacht? wie kann ich jemals wieder in den spiegel blicken, dieses antlitz hat die welt besessen, ist nun nichts! kann tränen rinnen spüren, klarer fluss, du linderst etwas meine qual, und ist die dunkelheit hier heut mein einzig wahrer freund, so wird doch ewiglich dein warmes lied in meinem herzen klingen!
|
|
|
|
ein freund meinte mal zu mir, dass er mich beneidet, weil er mein leben so spannend, so chaotisch findet und sicher, das ist es auch. aber es ist nicht beneidenswert. im gegenteil, es macht depressiv und es vereinsamt.
|
|
|
|
es gibt noch so viele probleme zu lösen, so viele hindernisse zu meistern und doch scheint es bergauf zu gehen. wenn man nur lange genug hofft und wartet und kämpft, können wünsche in erfüllung gehen und bei mir sind es gleich zwei und sie beinhalten liebe und familie. und trotzdem gibt es noch etwas, was mich traurig macht. sich von etwas oder jemandem zu trennen, was man liebt ist niemals einfach.
|
|
|
|
es hat sich alles verändert. ich sehe die vielen strahlenden lichter und fühle mich verloren. ich muss über so vieles sprechen, doch ich sitze hier allein an diesem großen tisch aus dunklem holz inmitten vieler fremder gesichter. ihr glück erreicht mich nicht und ich beginne mich aufzulösen. gestorben bin ich schon vor vielen monaten mit meinem kind. und seitdem treffe ich eine falsche entscheidung nach der anderen, um mich selbst zu zerstören. ich frage mich nicht mehr, was alles aus mir hätte werden können, sondern nur noch, wann das alles ein ende nimmt.
|
|
|
[eine Seite weiter]
|